Bettina Lenzner und ich haben für die Schule eine Präsentation zum Thema „Bloggen in der Schule“ erstellt.

Zu folgenden Themen haben wir recherchiert:

  • mögliche Anwendungsbereiche
  • Chancen
  • kritische Aspekte
  • Good Practice Beispiele
  • Fazit für den eigenen Unterricht (Sek1)

Mögliche Anwendungsbereiche:
Blogs könnte man in der Schule verwenden, um Lektionen zu protokollieren. Dabei würden die Schülerinnen und Schüler gleich den Stoff repetieren. Des Weiteren könnte man sie gebrauchen, um sich auf Prüfungen vorzubereiten. Man könnte zusätzlich zu den Protokollen Aufgaben, Links oder sonstiges Material zu einem bestimmten Thema im Blog verlinken.
Man könnte aber auch Klassenlager, Klassenfahrten oder sonstige spezielle Ereignisse im Blog dokumentieren. Man hätte zum Abschluss eine Art Bilderbuch, das alles Wichtige aus der gemeinsamen Zeit chronologisch zusammenfasst. Da ein Blog als geschlossene Gruppe möglich ist, wäre dies eine ideale Alternative, um alle gemeinsamen Erlebnisse festzuhalten und jederzeit darauf zuzugreifen, ohne dass sich Dritte daran beteiligen können.


Chancen:
Das Bloggen bietet den Kindern einen idealen Schreibanlass. Sie werden selbständiger und lernen, Verantwortung zu tragen. Sie lernen, Texte in Paragraphen mit passenden Titeln zu gliedern, Bilder zu verwenden und das Ganze visuell gut zu gestalten. Gleichzeitig sind sie mit den Rechten aus dem Internet konfrontiert.
Sie lernen, kritisch über Geschriebenes zu denken, sich mit Kommentaren über die eigene Meinung zu äussern und mit unter anderem wildfremden Leuten Konversation zu betreiben.


Kritische Aspekte:
Es fehlen Angebote, die die Kinder im Umgang mit den Sozialen Netzen schulen. Deshalb ist es wichtig für die Bloggerinnen und Blogger zu wissen, wer Zugriff auf ihre Inhalte hat und welche Spuren sie im Netz hinterlassen. Ausserdem sollte man immer die Urheberrechte kontrollieren und Quellen angeben, um eine mögliche Straftat zu verhindern.


Good Practice Beispiele:
„Bloggen in der Schule“ eignet sich sehr gut für Unterrichtsprotokolle und Prüfungsvorbereitungen. Im Beispiel von RAMBO wird jede Stunde von einer Schülerin oder einem Schüler protokolliert. Längere Hausaufgaben oder Klausurvorbereitungen werden im Blog erledigt. Der Lehrer stellt die Unterrichtsvorbereitung sowie die Unterrichtsergebnisse der Klasse via GoogleDocs zur Verfügung. Diese sollten ihnen als Hilfe zur Verfassung der Protokolle dienen.
Des Weiteren kann man Blogs für Vorlesungen führen. In diesen werden Audio- und Videopodcasts von den gehaltenen Vorlesungen für die Studentinnen und Studenten bereitgestellt. (Beispiel: Universität Hamburg, Ringvorlesung Medien & Bildung)


Fazit für den eigenen Unterricht (Sek l):
Ich finde das Protokollieren und Dokumentieren des Unterrichts durch ein Blog sehr sinnvoll. Die Lehrperson kann in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern ihre Lektionen zusammenfassen. Mit wenigen Klicks kann sie als Hilfestellung Arbeitsmaterial und Aufgaben im Blog auflisten. Somit ist das Gelernte immer präsent und wird nebst dem Zuhören im Unterricht, von der Klasse und der Lehrperson, nochmals schriftlich verarbeitet.
Allerdings ist eine Auseinandersetzung mit den Gefahren und den korrekten Verhaltensweisen im Internet dringend nötig. Die Rechte und Pflichten sollten allen bekannt sein.


Quellen:

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