Audio

Mit dem Programm „Audacity“ habe ich mich dabei aufgenommen, wie ich ein Gedicht vorlese. Anschliessend habe ich ein Lied heruntergeladen und das Geräusch eines Filzstiftes hinzugefügt, welches ich ebenfalls mit dem Programm aufgenommen habe. Ausserdem hört man noch zwei kurze Sequenzen, wo ich eine einfache Melodie trommle.

 

Notebook

Wir haben in der letzten ICT Veranstaltung vor den Ferien eine kurze Unterrichtssequenz gehalten. Dazu haben wir mit dem Programm SMART Notebook 14 die Sequenz vorbereitet und mit unseren Mitstudierenden durchgeführt.

Ich habe meinen Laptop am Smartscreen angeschlossen und eine Theoriesequenz zum Thema „Brüche“ in der Mathematik gehalten (Siehe Abbildungen 1 bis 4):

Abbildung 1

Abbildung 1

Abbildung 2

Abbildung 2

Abbildung 3

Abbildung 3

Abbildung 4

Abbildung 4

 

Die Mitstudentinnen und Mitstudenten mussten dabei vorzeigen, wie das Kürzen und Erweitern funktioniert und am Schluss noch eine kleine Aufgabe lösen. Sie schrieben dabei die Lösungen gemeinsam mit dem Lösungsweg auf und benutzten dazu verschiedene Farben, die sie auf der Palette oben im Programm finden konnten (siehe Abbildung 5):

Abbildung 5

Abbildung 5

Fehler konnten mit dem Radiergummi oder der Hand problemlos weggewischt werden. Wenn man für einen Schreiber die rote und für den anderen die schwarze Farbe ausgewählt hat, so bleibt diese registriert, bis man sie selbst wieder ändert. Auch der Finger kann zum Schreiben benutzt werden.

PowerPoint und Referentenansicht

PowerPoint

Beim Erstellen von Powerpoint-Präsentationen sollte man auf einige Dinge achten. So hat der „Powerpoint-Experte“ Guy Kawasaki einige Regeln für eine gute Powerpoint aufgestellt.

Das Wichtigste ist, dass die 10/20/30 Regel beachtet wird. Für folgende Dinge stehen die drei Zahlen:

  • 10: 10 ist die optimale Folienanzahl
  • 20: 20 Minuten sind optimal für eine Präsentation
  • 30: 30 Punkt beträgt die optimale Schriftgrösse

Folgende Präsentation habe ich über den Tiger erstellt:

Man kann in der Powerpoint Wörter oder Sätze verlinken, sodass man durch einen Klick auf eine beliebige Folie auf der Powerpoint vor- oder zurückwechseln kann. Ausserdem kann man mit Animationen arbeiten. Diese sollte man aber nicht zu oft anwenden, weil sie vom eigentlichen Inhalt ablenken könnten. Bilder, Videos und Audiodateien kann man ebenfalls problemlos in die Präsentation reinnehmen.

Aus der zweiten Folie mit den Merkmalen des Tigers habe ich folgendes Arbeitsblatt mit Fragen erstellt: Arbeitsblatt_Ramadani_Enisa
Dieses habe ich erstellt, indem ich bei der Erstellung der Powerpoint, im Notizfenster die Fragen reingeschrieben habe. Wenn man nun die Präsentation drucken möchte, kann man entscheiden, ob man nur die Folien oder die Folien mit den dazugehörigen Fragen ausdrucken möchte. Anschliessend habe ich nur die zweite Folie mit den Notizen angeklickt und daraus ein PDF-Dokument erstellt. Und schon hat mein ein separates Arbeitsblatt.


Referentenansicht

Die Referentenansicht verhindert, dass die Zuschauer unsere Notizen während der Präsentation sehen können. Wir, die Sprecher, können auf unserem Bildschirm unsere Notizen lesen, die verstrichene Zeit im Blick behalten und auch bereits einen Blick auf die nächste Folie werfen:

Bildschirmfoto 2015-03-29 um 15.56.22

Die grössere Folie links ist die Folie, über die der Sprecher gerade spricht.Im grauen Balken darunter werden die Notizen eingeblendet, die man vor der Präsentation erstellt hat. Die Folie rechts zeigt die nächste Folie an. Unterhalb der rechten Folie befindet sich die Angabe der bereits verstrichenen Zeit. Darunter befindet sich nochmals ein graues Feld, in das man während der Präsentation Notizen reinschreiben kann. Diese werden, wie in diesem Beispiel, im Balken der bereits vor der Präsentation eingetragenen Notizen mit einem Vermerk „Besprechungsnotizen“ gespeichert:

Bildschirmfoto 2015-03-29 um 16.23.33

Die Referentenansicht ist meiner Meinung nach ein ideales Mittel, mit dem man den Notizblättern, die man während eines Vortrages meistens benötigt, aus dem Weg gehen kann. Man hat eine super Übersicht und sieht auch, ob die bereits vergangene Zeit im Rahmen liegt. Ich werde in Zukunft bei wichtigen Vorträgen höchstwahrscheinlich damit arbeiten.

LearningApps

Auf der Webseite LearningApps kann man sich registrieren und verschiedenste Apps zu unterschiedlichen Themenbereichen erstellen, die den Schülerinnen und Schülern als Übung oder Vertiefung eines Stoffes dienen können.

Zur Auswahl stehen folgende Formen:
Bildschirmfoto 2015-03-22 um 19.00.18

Anstatt sie selbst zu erstellen, kann man aber auch den relevanten Themenbereich suchen und dort bereits von anderen Usern erstellte Apps benützen.


Ich habe selbst drei Apps zum Thema „Europa – Länder und deren Hauptstädte“ erstellt. Die detailliertere Anleitung zu den drei erstellten Apps findet man unter folgendem Link: Anleitung Europa-Learningapps


Beim ersten App muss man die Paare zuordnen.

//LearningApps.org/watch?v=pdazf3est01


Beim zweiten App hat mein eine Europakarte, auf der man die verschiedenen Länder anklicken und den korrekten Namen des Landes und der Hauptstadt suchen muss.

//LearningApps.org/watch?v=pnsn82p7101


Im dritten App hat man ein Memory-Spiel. Man sucht zu einem Land die entsprechende Hauptstadt und umgekehrt.

//LearningApps.org/watch?v=pyz193mdn01

Arbeitsblätter erstellen mit Zarb

Mit dem Programm „Zarb“, welches im Word integriert ist, bietet sich die Möglichkeit, verschiedenste Arbeitsblätter zu erstellen.

Ich finde das Programm ausserordentlich praktisch, weil ich sehr oft mit Word arbeite. Wenn ich also dabei bin, ein Arbeitsblatt in einem Worddokument zu erstellen, kann ich mit einem Mausklick die „Zarbpalette“, die man im Wordmenu ein- oder ausblenden kann, öffnen und gleich loslegen. Man muss also keine weiteren Fenster und Programme öffnen, was die Arbeit ein wenig erleichtert. Das Programm bietet etliche Aufgabentypen an, die man an ein bestimmtes Unterrichtsthema anpassen und mit denen man entsprechende Aufgaben erstellen kann.

Ich habe als Beispiel ein Arbeitsblatt mit einem Kreuzworträtsel erstellt. Die Schülerinnen und Schüler müssen hier die Hauptstädte einiger beliebig ausgewählter Länder Europas  in die korrekten Lücken eintragen. Die Lösungen für die Lehrperson sowie die Aufgabe mit dem Kreuzworträtsel für die Klasse sind im folgenden Dokument drin:
Hauptstädte Europas

Excel: Diagramme und Verfälschungen

Man trifft überall und immer wieder auf Diagramme. Ziel ist es, den Leuten mit Diagrammen eine grobe Übersicht über ein Thema zu verschaffen. Wenn man allerdings möchte, dass die Leserinnen und Leser genau das Gegenteil oder nur etwas Bestimmtes aus einem Diagramm herauslesen sollen, kann man das Diagramm so „gestalten“, dass auf den ersten Blick ein falsches Ergebnis zu sehen ist.

Ziel ist es, die Diagramme genau anzuschauen, um keine falschen Schlüsse aus ihnen zu ziehen.

Ich habe aus der Internetseite für Statistiken der Schweiz eine Tabelle mit Werten gefunden, in der die Werte der Erwerbslosenquoten in den Tabellen eingetragen sind.

Mit den Werten der Erwerbslosenquoten für AusländerInnen und SchweizerInnen habe ich folgendes Diagramm für die Jahre 2010 bis 2014 erstellt:

Bildschirmfoto 2015-03-08 um 16.31.37

Dieses Diagramm habe ich anschliessend zwei Mal verfälscht.

1. Verfälschung: 

Bildschirmfoto 2015-03-08 um 16.33.47

In diesem Diagramm habe ich bei der y-Achse die ersten drei Werte herausgenommen, sodass das Diagramm beim Wert „3“ startet. Zudem habe ich für das Hauptintervall die Zahl „0.5“ genommen. Wenn man bei diesem Diagramm nicht genau hinsieht, könnte man meinen, dass die Arbeitslosenquote bei den SchweizerInnen fast bei 0% liegt und die Differenz zur Arbeitslosenquote der AusländerInnen extrem gross ist. Mit Hilfe der hinzugefügten Hauptintervallen, wirkt die Differenz noch viel grösser.

2. Verfälschung: 

Bildschirmfoto 2015-03-08 um 16.36.57

Bei diesem Diagramm habe ich wieder einige Dinge verändert. Zum einen habe ich die x-Achse nach oben verschoben und ihre Angaben in der umgekehrten Reihenfolge angegeben. Bei der y-Achse sind die Werte ebenfalls in der umgekehrten Reihenfolge angegeben und ich habe den Maximalwert so verändert, dass es aussieht, als wäre er der letzt mögliche Wert. Wenn man jetzt das Diagramm betrachtet, könnte man schnell zum Schluss kommen, dass die AusländerInnen eine tiefere Arbeitslosenquote haben als die SchweizerInnen. Ausserdem sieht es so aus, als würde die Arbeitslosenquote der AusländerInnen nun fast 0% betragen. Doch dies ist überhaupt nicht der Fall.

Bloggen in der Schule

Bettina Lenzner und ich haben für die Schule eine Präsentation zum Thema „Bloggen in der Schule“ erstellt.

Zu folgenden Themen haben wir recherchiert:

  • mögliche Anwendungsbereiche
  • Chancen
  • kritische Aspekte
  • Good Practice Beispiele
  • Fazit für den eigenen Unterricht (Sek1)

Mögliche Anwendungsbereiche:
Blogs könnte man in der Schule verwenden, um Lektionen zu protokollieren. Dabei würden die Schülerinnen und Schüler gleich den Stoff repetieren. Des Weiteren könnte man sie gebrauchen, um sich auf Prüfungen vorzubereiten. Man könnte zusätzlich zu den Protokollen Aufgaben, Links oder sonstiges Material zu einem bestimmten Thema im Blog verlinken.
Man könnte aber auch Klassenlager, Klassenfahrten oder sonstige spezielle Ereignisse im Blog dokumentieren. Man hätte zum Abschluss eine Art Bilderbuch, das alles Wichtige aus der gemeinsamen Zeit chronologisch zusammenfasst. Da ein Blog als geschlossene Gruppe möglich ist, wäre dies eine ideale Alternative, um alle gemeinsamen Erlebnisse festzuhalten und jederzeit darauf zuzugreifen, ohne dass sich Dritte daran beteiligen können.


Chancen:
Das Bloggen bietet den Kindern einen idealen Schreibanlass. Sie werden selbständiger und lernen, Verantwortung zu tragen. Sie lernen, Texte in Paragraphen mit passenden Titeln zu gliedern, Bilder zu verwenden und das Ganze visuell gut zu gestalten. Gleichzeitig sind sie mit den Rechten aus dem Internet konfrontiert.
Sie lernen, kritisch über Geschriebenes zu denken, sich mit Kommentaren über die eigene Meinung zu äussern und mit unter anderem wildfremden Leuten Konversation zu betreiben.


Kritische Aspekte:
Es fehlen Angebote, die die Kinder im Umgang mit den Sozialen Netzen schulen. Deshalb ist es wichtig für die Bloggerinnen und Blogger zu wissen, wer Zugriff auf ihre Inhalte hat und welche Spuren sie im Netz hinterlassen. Ausserdem sollte man immer die Urheberrechte kontrollieren und Quellen angeben, um eine mögliche Straftat zu verhindern.


Good Practice Beispiele:
„Bloggen in der Schule“ eignet sich sehr gut für Unterrichtsprotokolle und Prüfungsvorbereitungen. Im Beispiel von RAMBO wird jede Stunde von einer Schülerin oder einem Schüler protokolliert. Längere Hausaufgaben oder Klausurvorbereitungen werden im Blog erledigt. Der Lehrer stellt die Unterrichtsvorbereitung sowie die Unterrichtsergebnisse der Klasse via GoogleDocs zur Verfügung. Diese sollten ihnen als Hilfe zur Verfassung der Protokolle dienen.
Des Weiteren kann man Blogs für Vorlesungen führen. In diesen werden Audio- und Videopodcasts von den gehaltenen Vorlesungen für die Studentinnen und Studenten bereitgestellt. (Beispiel: Universität Hamburg, Ringvorlesung Medien & Bildung)


Fazit für den eigenen Unterricht (Sek l):
Ich finde das Protokollieren und Dokumentieren des Unterrichts durch ein Blog sehr sinnvoll. Die Lehrperson kann in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern ihre Lektionen zusammenfassen. Mit wenigen Klicks kann sie als Hilfestellung Arbeitsmaterial und Aufgaben im Blog auflisten. Somit ist das Gelernte immer präsent und wird nebst dem Zuhören im Unterricht, von der Klasse und der Lehrperson, nochmals schriftlich verarbeitet.
Allerdings ist eine Auseinandersetzung mit den Gefahren und den korrekten Verhaltensweisen im Internet dringend nötig. Die Rechte und Pflichten sollten allen bekannt sein.


Quellen: